Befristeter werkstudentenvertrag

Geringverdiener sind im Vereinigten Königreich (131 € pro Woche), in Deutschland (450 € pro Monat) und in Österreich (387 € pro Monat) von der Zahlung von Sozialbeiträgen befreit. In jedem Fall wird der Mindestbetrag auf etwa 15 bis 20 % des Durchschnittslohns festgesetzt. In der Tschechischen Republik wird sie auf etwa 10 % des Durchschnittslohns (99 EUR pro Monat) und in Irland auf etwa 5 % des Durchschnittslohns (38 EUR pro Woche) festgesetzt. Diese Sätze, die sich aus MISSOC ableiten, sind die, die Anfang 2013 vorherrschen. In der Tschechischen Republik gilt ein höheres Mindestverdienstniveau (rund 390 EUR pro Monat) für diejenigen, die an “Vereinbarungen über Arbeitsverträge” arbeiten, da sie Anspruch auf Leistungen bei Arbeitslosigkeit haben sollen. Einführung Für viele junge Menschen in ganz Europa ist die Befristung ein wichtiger Schritt auf dem Übergang von der Bildung in den Arbeitsmarkt. Befristete Arbeitsverträge können für junge Menschen eine wertvolle Möglichkeit sein, den ersten Schritt in eine Beschäftigung zu ermöglichen, um die Erstausbildung und -erfahrung zu erwerben, die sie für eine bestimmte Arbeit benötigen, und für Arbeitgeber, ihre Eignung und ihre Fähigkeit, die damit verbundenen Aufgaben zu erfüllen, zu beurteilen. Gleichzeitig bieten solche Verträge den Arbeitgebern eine Möglichkeit, die Kosten der Entlassung von Arbeitnehmern mit Standardarbeitsverträgen zu vermeiden, wodurch sie mehr Flexibilität bei der Anpassung ihrer Arbeitskräfte erhalten, wenn sich die Geschäftsbedingungen ändern. Für die betroffenen Jugendlichen bedeuten solche Verträge jedoch tendenziell weniger Sicherheit und können potenziell eher eine Sackgasse als ein Sprungbrett zu einem dauerhafteren Arbeitsplatz sein.

Es besteht die Gefahr, dass junge Menschen in DerZeit verfeinert werden und von einem befristeten Vertrag in einen anderen wechseln, oft mit einem Bann der Arbeitslosigkeit dazwischen. Dieses Risiko ist besonders relevant in der Wirtschafts- und Finanzkrise, die derzeit in ganz Europa herrscht. Die faktisch stagnation, die in den meisten Ländern herrscht, und die unsicheren Aussichten auf eine signifikante Erholung in den nächsten ein oder zwei Jahren bedeuten, dass es kaum oder gar keine Nettoarbeitsplatzschaffung gibt – eine Situation, die sich unweigerlich negativ auf junge Menschen auswirkt, die eine berufliche Laufbahn einschlagen wollen. Ein großer Teil der Arbeitsplätze, die junge Menschen gefunden haben, waren eher befristete als einen Standardarbeitsvertrag. Dieser Bericht gibt einen ersten Überblick über das Ausmaß der Zeitarbeit junger Menschen, wobei der Schwerpunkt auf den 15- bis 24-Jährigen in den europäischen Ländern liegt und wie sich die Zeitarbeit in der jüngsten Vergangenheit verändert hat. Zweitens untersucht diese Analyse die Art der betreffenden Arbeitsplätze und die Hauptgründe, warum junge Menschen sie annehmen. Drittens wird geprüft, inwieweit die Beschäftigten in ihnen aufgrund des Niveaus des Sozialen Schutzes, auf das sie sich bei Bedarf verlassen können, und insbesondere durch ihren Zugang zu Sozialleistungen und Gesundheitsversorgung im Vergleich zu denen mit Standardarbeitsverträgen benachteiligt werden.

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